

Wie alles begann
Herzlich willkommen, ich bin Daniel!
Und ich freue mich, dass Sie mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchten. Meine Wurzeln liegen im Bayerischen Wald. Die Verbundenheit zur Natur, der Duft des Waldes und das Handwerk mit Holz wurden mir durch meine Familie quasi in die Wiege gelegt.
Beruflich habe ich zunächst eine andere Perspektive eingenommen: Ich erfüllte mir meinen Kindheitstraum und wurde Hubschrauberpilot – ein Beruf, den ich bis heute mit Leidenschaft ausübe.
Ein persönlicher Schicksalsschlag markierte jedoch einen Wendepunkt in meinem Leben. Er veränderte meinen Blick auf unsere Familientradition und weckte den Wunsch, das Erbe der Holzhandwerker und -künstler in meiner Familie fortzuführen.
Aus diesem Impuls heraus entstand eine neue Vision: Geschichte lebendig zu halten und durch Kunst neu wachsen zu lassen.
Der Anfang
Mein Weg begann zunächst autodidaktisch durch intensives Selbststudium und Fachliteratur.
Um jedoch meinen eigenen Anspruch an höchster handwerklicher Präzision und Technik gerecht zu werden, entschied ich mich für eine professionelle Ausbildung.
Ich lernte bei renommierten Meisterdrechslern in Österreich und Frankreich an der École Escoulen und vertiefte mein Können in diversen Meisterkursen.
Heute führe ich mein eigenes Atelier als Drechselmeister.


Prägende Einflüsse
Mein Stil und meine Technik wurden von vielen außergewöhnlichen Drechselmeistern beeinflusst, die ich leider nicht alle erwähnen kann.
Maßgeblich wurde meine Handschrift von vier herausragenden Persönlichkeiten geformt, denen ich zu großem Dank verpflichtet bin.
Das fundamentale Rüstzeug verdanke ich Alfred Baumann, einem der letzten traditionellen Drechselmeister Österreichs. Er hat mir den Weg in dieses Handwerk erst ermöglicht.
Künstlerische Impulse erhielt ich durch Thierry Berthéas, einen wahren Virtuosen in den Bereichen Texturierung und Farbgebung, dessen Meisterkurse mich nachhaltig inspiriert haben.
Guillaume Fontaine hob meine Bildhauerfertigkeiten auf ein neues Niveau und fokussierte meinen Blick für das Außergewöhnliche. Er zeigte mir eindrucksvoll: nichts ist unmöglich.
Nicht zuletzt ist David Ellsworth ein großes Vorbild für mich, den ich als einen der weltweit bedeutendsten Visionäre in der Holzkunst verehre. Seine Techniken und Werkzeugbau sind im ARTelier heute Standard.
Der Weg
Keineswegs sehe ich mich bereits am Ziel angekommen.
Vielmehr empfinde ich mein bisheriges Schaffen erst als den Auftakt einer lebenslangen Entdeckungsreise, auf der das Material Holz noch unendlich viele Facetten für mich bereithält.
Das Kunsthandwerk zu meistern ist ein Prozess, kein Zustand.
